| Beschreibung: |
DCMCHECK ist ein Validierungs- und Testwerkzeug für DICOM-Objekte. Das Programm liest ein DICOM-Objekt aus einer Datei, prüft die Konformität des Objekts mit dem DICOM-Standard und erzeugt einen Testbericht, der detailliert alle festgestellten Fehler beschreibt.
Der DICOM-Standard definiert unter anderem Datenstrukturen (Information Object Definitions, IODs) für die verschiedenen unterstützten Modalitäten. Um ein DICOM-Objekt hinsichtlich seiner Übereinstimmung mit der Spezifikation prüfen zu können, ist es notwendig, die IODs in eine formelle, maschinenlesbare Form zu übertragen. Dabei müssen die vorgeschriebenen und optionalen Aspekte der Spezifikation und insbesondere die verschiedenen, in natürlicher Sprache definierten Bedingungen berücksichtigt werden.
Zu diesem Zweck verwendet DCMCHECK eine spezielle IOD-Beschreibungssprache, die es ermöglicht, recht einfach Erweiterungen (z. B. private Datenelemente oder DICOM Correction Proposals) in die IOD-Definition einzuarbeiten, ohne die Anwendung selbst ändern zu müssen. Die DICOM-Objekte werden hinsichtlich ihrer Konformität mit den Definitionen der Teile 3 (IODs), 5 (Datenstrukturen und Kodierung) sowie 6 (Verzeichnis der Datenelemente) des DICOM-Standards geprüft. Auch die Konformität des "Meta-Headers" nach Teil 10 des Standards sowie die Konsistenz von Header und Meta-Header werden geprüft.
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| Merkmale: |
DCMCHECK unterstützt zur Zeit alle IODs des 2003er DICOM-Standards, u. a. sind das die folgenden Bild-IODs: CR, CT, DX, MG, MR, NM, RF, RT, SC, US, XA. Darüber hinaus auch: DICOMDIR, GSPS, SR, Waveform, Stored Print. Weitere IODs können hinzugefügt werden.
DCMCHECK kann DICOM-Objekte in den drei unkomprimierten DICOM-Transfersyntaxen sowie in allen JPEG-komprimierten DICOM-Formaten prüfen, ebenso RLE und Deflated. Die Struktur von eingebetteten Bilddaten wird allerdings nicht geprüft. DCMCHECK unterstützt Dateien sowohl mit als auch ohne Meta-Header (Teil 10 des Standards).
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